Freche Karnevals Kinner Emmelshausen e.V.

Freche Karnevalskinner Emmelshausen e.V.


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Kostümnacht 2011

„Freche Kinner“ machen ZaP zur Narrhalla

Kostümnacht FKK startet in die Session

M Emmelshausen. Mehr als 600 Gäste und damit ein Zentrum am Park (ZaP), das fast aus den Nähten platzte. Dazu eine tolle karnevalistische Mixtur aus Showtanzeinlagen, Gardeauftritten und Redebeiträgen – die fünfte Kostümnacht der Frechen Karnevals-Kinner (FKK) Emmelshausen hielt alles, was sich die Narren zum Auftakt in die Session versprochen hatten. Und sogar noch etwas mehr, denn das Programm, durch das mit Daniel und Mirko Bernd sowie Achim Wiedemann erstmals ein Moderatoren-Trio führte und das der noch junge FKK auf die Beine stellte, sucht in der Region seinesgleichen.

Schon der Auftakt hatte es in sich: Die „Rabaue“, bestens im Kölner Karneval bekannt, waren die „Eisbrecher“ im ZaP. Schnell hatte die Gruppe um Leadsänger Peter Kempermann das Publikum im Griff und bereitete den Boden für einen tollen Abend. Auf dem wuchsen vor allem die FKK-Gruppen über sich hinaus. Zunächst begeisterten die „Sternschnuppen“ mit ihrer „Reise durchs Weltall“. Eine Premiere feierte die neue Gruppe des FKK namens „Sternenschimmer“, die mit „Tarzan im Dschungel“ ein ganz starkes Debüt lieferte. Und den Höhepunkt auf der heimischen Bühne boten die mehrfachen Deutschen Meister „Tanzende Sterne“ – die FKK-Gruppe entführte die Zuschauer nach Spanien und sorgte mit einem sehenswerten Auftritt, eindrucksvollem Bühnenbild und spektakulären Flugeinlagen für so manches „Olé“ im Saal.

Aber nicht nur Showtänze beherrschen das Bild bei der FKK-Kostümnacht: Die Funkengarde der KG Rut-Wieß Ranzel tanzte ebenfalls groß auf. Der Spielmannszug der Stadtwache Oecher Börjerwehr nahm mit Tänzen und Musik die Bühne in Beschlag. Und da waren noch die grün-weißen „Zippchensfunken“ aus Kölsch-Büllesbach, die Gardetanz nahe der Perfektion zeigten und noch so schwere Hebefiguren ganz einfach aussehen ließen. Und zwischendrin sorgten zwei Redner für ausgelassene Stimmung im Publikum, beide traten erstmals bei der KK-Kostümnacht auf. Der eine war der Nickenicher Kai Kramosta, der auf einem guten Weg ist, mit seinem Programm „Pfundskerl“ eines der Schwergewichte im rheinischen Karneval zu werden. Der andere war die „Erdnuss“ Stefan van den Eertwegh, der mit seiner Mimik, seiner Gestik und seiner unnachahmlichen Art zeigte, warum er 2007 bei „Verstehen Sie Spaß?“ zum Witzbold des Jahres gewählt wurde. Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Emmelshauseners Achim Köllen, der erstmals in seiner Heimatstadt in einem solchen Rahmen auf der Bühne stand. Unerklärlich eigentlich, denn Köllen fliegt mittlerweile fast wöchentlich nach Mallorca, um dort seine Schlagerkünste zum Besten zu geben. In „seinem“ ZaP hatte er die Zuschauer auch schnell im Griff und sorgte mit eigenen Kompositionen und Coverversionen für Stimmung.

Das tat auch die Brohltaler Band „De Botzedresse“, die wie im Vorjahr krönender Abschluss der FKK-Kostümnacht war, bevor die Schwaller Dibbekoche-Bänd ab Mitternacht die überaus gelungene fünfte Sitzung der Frechen Karnevals-Kinner ausklingen und einen stolzen FKK-Vorsitzenden Daniel Merten zurückließ. „Wir sind sehr froh über die Entwicklung der Veranstaltung. Letztes Jahr hatten wir Olaf Henning hier, jetzt zum Beispiel die Rabaue. Auch, dass wir nun drei Tanzgruppen haben, freut uns sehr. Wir hoffen auf weiteren Zuwachs in unseren Gruppen.“ Und die Zuschauer auf eine sechste Kostümnacht, die es mit ihren Vorgängerinnen aufnehmen kann.

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